Gottfried Keller, Dichter, Schriftsteller und Staatsschreiber.

Geboren am 19. Juli 1819 in Zürich, gestorben am 15. Juli 1890 in Zürich.
Geboren als Sohn eines Drechslermeisters, der aus Glattfelden zugezogen war.
Er wuchs in städtischkleinbürgerlichem Milieu auf. Im September 1845
entschloss er sich zur Aufgabe der Malerei als Beruf und wandte sich der Schriftstellerei
zu. 1861 zum ersten Staatsschreiber des Kantons Zürich gewählt. 1875
schied er aus dem Staatsschreiberamt aus, um sich ganz der Schriftstellerei
und Dichtung zu widmen. Sein literarisches Werk, in dem viele zeitgenössische
zürcherische Persönlichkeiten vorkommen, hat auch einen bedeutenden
kulturgeschichtlichen Wert. Seine Werke: Der grüne Heinrich, Die Leute
von Seldwyla, Die Zürcher Novellen, Der Landvogt von Greifensee - eine
Geschichte um
Salomon
Landolt - und unzählige Gedichte, aus denen man zu jedem Anlass etwas
Passendes zitieren kann, erleben immer wieder neue Auflagen und sind weitverbreitet.
abstammungslinie
Gottfried Keller
1.
Keller Gottfried, * 19. Juli 1819, † 15.
Juli 1890.
Eltern
2.
Keller Hans Rudolf, * 4. Juli 1791, † 12.
August 1824, Drechslermeister.
∞ 6. Mai 1817
3.
Scheuchzer Elisabeth, * 9. Dezember 1787, †
5. Februar 1864.
Grosseltern
4.
Keller Rudolf, * 24. November 1765, † 2.
Juni 1795, Küfer.
∞ 8. Juni 1790
5.
Amberg Elisabeth, * 6. November 1771, † 13.
Juni 1835.
6.
Scheuchzer Hans Heinrich, * 24. März 1751,
† 23. März 1817, Chirurg.
∞ 3. Februar 1784
7.
Rägis Elisabeth Margaretha, * 26. März
1754, † 16. März 1818.
Urgrosseltern
8.
Keller Christoph, * 23. Oktober 1732, † 1.
November 1783, Wirt.
∞ 22. November 1751
9.
Bersinger Anna Barbara, * 29. Oktober 1730, †
27. März 1768.
10.
Amberg Hans Rudolf, * 23. Februar 1738, †
8. Novmber 1788.
∞ 8. August 1769
11.
Sporrer Elisabeth, * 20. Juni 1730, † 6.
Mai 1815.
12.
Scheuchzer Heinrich, * 18. April 1715, †
5. Januar 1773, Schneider.
∞ 2. Mai 1746
13.
Müller Barbara, † 1792.
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