"Wir sollen nicht sein, wie die Väter waren, aber wir sollen zusehen, wie sie
sich verhalten haben – im Erfolg und Misserfolg. Nur so werden wir geschichtsfähig,
und eben: nur der Geschichtsfähige hat eine Gegenwart und eine Zukunft.
Diese Zeilen, verfasst durch Hans Wysling, schliessen in ihrer Interpretation
selbstverständlich nicht nur die männlichen, sondern ebenso die weiblichen Vorfahren,
also alle Mütter mit ein. mehrA/ B/ C/ D/ E/ F/ G/ H/ I/ J/ K/ L/ M/ N/ O/ P/ Q/ R/ S/ T/ U/ V/ W/ X/ Y/ Z
A
Affinitätsliste: enthält auch vollständig
blutsfremde Personen, die nur durch den Bund der Ehe angeschlossen, also verschwägert,
sind.
Agnation: Blutvervandtschaft väterlicherseits.
Ahnendichte: Schon von der 3. Geschlechterreihe
ab können an verschiedenen Stellen Geschwister als solche auftreten.
Die Folge: In der nächsten Generation tritt dasselbe Ehepaar in einem
anderen Stammbaum als Eltern eines der Geschwister auf.
Ahneneltern: Nach Stephan Kekule:
14. Generation, Zahl 8'192-16'383.
Ahnengrosseltern: Nach Stephan Kekule:
15. Generation, Zahl 16'384-32'767.
Ahnenlinie: Gradlinige Generationenfolge: Sohn –
Vater – Grossvater – etc.
Ahnenliste: Strukturierte
Liste aller Ahnen, meist nach
Generationen geordnet, in der Reihenfolge ihrer Kennziffer aufgeführt.
Die Ahnenliste nimmt ihren Ausgang von einer Person, dem so genannten Probanden
(Nr. 1 der Liste), es folgen dann die Eltern (Nr. 2 und 3, I. Generation),
dann die Grosseltern (Nr. 4 bis 7, II. Generation), usw.. Alle einzelnen Vorfahren
sind mit einer Nummer belegt, gerade Zahlen stehen für männliche
Personen, ungerade Zahlen für weibliche. Da auch die jeweilige Mutterlinie
integriert ist, kann sie einen aussagekräftigeren Eindruck der Familiengeschichte
vermitteln als die Stammlinie.
Ahnenprobe: Verfahren, mit dem dereinst festgestellt
wurde, ob eine Person adligen Standes war. Die für Zürcher Verhältnisse
massgebliche Viererprobe galt dann als bestanden, wenn die vier väterlichen
und mütterlichen Grosseltern adlig gewesen waren.
Ahnenreihe: Ahnenliste.
Ahnentafel: Graphische Darstellung der Vorfahren
eines Probanden. Die Generationen werden, beginnend mit den Eltern des Probanden,
mit
römischen
Ziffern bezeichnet. Für die Ahnentafel ist auch eine kreisrunde Anordnung
denkbar, bei der, der Proband den Mittelpunkt bildet. Können auch als
illustrierte Ahnentafeln, sogenannten Wappenahnentafeln und Bildnisahnentafeln
dargestellt sein.
Ahnenurgrosseltern: Nach Stephan Kekule:
16. Generation, Zahl 32'768-65'535.
Ahnenverlust: Wiederholtes Auftreten eines Ahnenpaares
in einer Ahnentafel. Infolge von Verwandtenheiraten tritt der Ahnenverlust
in Ahnentafeln fürstlicher Personen besonders häufig auf.
Alteltern: Nach Stephan Kekule:
5. Generation, Zahl 16-31.
Altgrosseltern: Nach Stephan Kekule:
6. Generation, Zahl 32-63.
Alturgrosseltern: Nach Stephan Kekule:
7. Generation, Zahl 64-127.
Aszendenz: Ahne, Vorfahre.
