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Das Lexikon zur Genealogie wird ergänzt durch das Lexikon zur Heraldik und dem Glossar.
familienforschung
"Wir sollen nicht sein, wie die Väter waren, aber wir sollen zusehen, wie sie sich verhalten haben – im Erfolg und Misserfolg. Nur so werden wir geschichtsfähig, und eben: nur der Geschichtsfähige hat eine Gegenwart und eine Zukunft.
Diese Zeilen, verfasst durch Hans Wysling, schliessen in ihrer Interpretation selbstverständlich nicht nur die männlichen, sondern ebenso die weiblichen Vorfahren, also alle Mütter mit ein. mehr
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F
Fall: Abgabe beim Tode von Eigenleuten an den Herrn, bestehend im besten Haupt Vieh oder besten Gewand; später durch Geldzahlung abgelöst.
Fasnachtshuhn: An der Fasnacht zu entrichtendes Zinshuhn.
Felden: Bleichen von Leinentüchern.
Felix- und Regula-Tag: 11. September, Fest der Zürcher Felix und RegulaStadtpatrone und Kirchweih.
Fillation: (Nachweis der) Abstammung einer Person von einer anderen.
Fischenz: Fischereirecht.
Flurgewanne: Gewinnung von Wiesland durch Kultivierung ungenutzten oder schlechten Bodens.
Flurzwang: Anbauvorschriften zur Bewirtschaftung der einzelnen Felder mit geregelten Saat- und Erntezeit, sowie sich an den kollektiven Arbeiten (Unterhalt der Wege und des Etters, Auf- und Abbau der Flurzäune) zu beteiligen.
Freiherr: Ursprünglich nicht zinspflichtiger und auch nicht leibeigner Edelmann. Seit dem 15. Jahrhundert ist das Wort Standesbezeichnung der in den Herrenstand erhobenen Ritter. Der Stand ist im Rang unter den Grafen.
Freischarenzüge: Von den radikalen Kantonen geduldete bewaffnete, nichtmilitärische Auszüge gegen das katholisch-konservative Luzern (1844/45).
Freiweibel: Beamter, dem Venner unterstellt, aus angesehenem bäuerlichen Kreis gewählt. Der Freiweibel war, durch seinen Kontakt mit dem Volk, der Hüter der städtischen Interessen auf dem Land.
Frondienst: Arbeitsleistung, die der Untertan dem Inhaber der Herrschaft schuldet.
Fronfasten: Fasttage am Mittwoch, Freitag und Samstag nach dem ersten Fastensonntag, in der Pfingstwoche, nach dem dritten Septembersonntag und im Advent. Diese Tage waren auch nach der Reformation noch wichtige Zahlungstermine.
Fronhof: Bauernhof auf dem Boden eines Grundherren, demselben zinspflichtig.
Fronleichnam: Das Fronleichnamfest wird am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest (Sonntag nach Pfingsten) gefeiert. Das Fest des Leibes und Blutes Christi beschliesst im Kirchenjahr den Osterfestkreis.
Fürkauf: Aufkaufen von Waren durch Dritte, zwecks Hortung, um bei steigender Nachfrage und entsprechenden Preise Gewinne zu erziehlen.
Fürstabtei: Gebiet, in welchem der Abt (Vorsteher) eines Klosters gleichzeitig politische Territorialrechte ausübte.
Fürstbistum: Gebiet, in welchem der Bischof neben seinem kirchlichen Hirtenamt auch politische Territorialrechte ausübte.

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Felix und Regula