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Das Lexikon zur Genealogie wird ergänzt durch das Lexikon zur Heraldik und dem Glossar.
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Z
Zehnten: Mittelalterliche Form der Abgabe des zehnten Teil der landwirtschaftlichen Erträge, ursprünglich in Naturalien (Getreide, Gemüse, Wein oder Tier), später auch in Geldform. Ursprünglich eine Art Kirchensteuer der Bauern zum Unterhalt der Pfarrkirche, der Pfarrgeistlichen und des Bischofs. Wie andere Rechtsansprüche konnten auch Zehnten verkauft, verpfändet und getauscht werden.
Zelgen: Feldkomplex bei der Dreifelderwirtschaft, der unter Flurzwang steht. Ein Dorf war immer von mehreren Zelgen umgeben.
Zug Vieh: Vier Haupt Grossvieh als Zugtiere.
Zunft: Leitet sich von mittelhochdeutsche "Ziemen" ab und bedeutet "unter Zunfteiner Ordnung stehen". Die Mitglieder einer Zunft mussten also die Regeln ihrer Gemeinschaft anerkennen. Zünfte sich nach dem Jahr 1000 auf mannigfache Weise entstanden, zum Teil aus der in einer Grundherrschaft ansässigen Handwerkerschaft, zum Teil auch aus Bruderschaften. Als sogenanntes "Handwerk" vertraten die Zünfte berufsständische Interessen, doch sie hatten auch militärische, soziale, gesellschaftliche und kirchlich-religiöse Aufgaben zu erfüllen.
Zunftmeister: Vorsteher einer Zunft und deren Vertreter im Rat.

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