"Wir sollen nicht sein, wie die Väter waren, aber wir sollen zusehen, wie sie
sich verhalten haben – im Erfolg und Misserfolg. Nur so werden wir geschichtsfähig,
und eben: nur der Geschichtsfähige hat eine Gegenwart und eine Zukunft.
Diese Zeilen, verfasst durch Hans Wysling, schliessen in ihrer Interpretation
selbstverständlich nicht nur die männlichen, sondern ebenso die weiblichen Vorfahren,
also alle Mütter mit ein. mehrA/ B/ C/ D/ E/ F/ G/ H/ I/ J/ K/ L/ M/ N/ O/ P/ Q/ R/ S/ T/ U/ V/ W/ X/ Y/ Z
B
Baldachin: Bezeichnung des oberen Teiles des Wappenzeltes.
Der Baldachin ist in der Regel mit Ornamenten, Schnüren, Kronenreifen und
manchmal mit der Devise versehen.
Bauernwappen: Von Bauern geführte Wappen. Breits
im 14. Jahrhundert aufkommen, sind die Bauernwappen im Mittelalter relativ
selten. Im Gegensatz zu den Bürgerwappen ist eine mangelnde Stetigkeit in
der Führung, teilweise nur einmaliger, persönlicher Gebrauch, festzustellen,
so dass sie als erbliche Wappen nur in wenigen Fällen nachgewiesen werden
können. In der Regel verwendeten die Bauern statt Wappen Hausmarken,
die dann teilweise später heraldisiert wurden.
Blasonierung: Fachgerechte Beschreibung eines Wappens,
nach der es möglich sein soll, ein Wappen ohne Vorlage durch einen Heraldiker
grafisch um zu setzten. Die Reihenfolge in der Beschreibung der einzelnen
Teile eines Wappens ist präzise festgelegt.
Blau: Schraffierung: Waagrechte Linien, Symbolik:
Treue, Beständigkeit. Die alten Herolde benannte die Farben auch nach
Planeten (Blau: Jupiter) und Edelsteine (Blau: Saphir).
Bügelhelm: Ist vor allem im Mittelalter den
adligen Wappenträgern vorbehalten. Charakteristisch ist, dass als Gesichtsschutz
Bügel angebracht sind.
