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Das Lexikon zur Genealogie wird ergänzt durch das Lexikon zur Heraldik und dem Glossar.
familienforschung
"Wir sollen nicht sein, wie die Väter waren, aber wir sollen zusehen, wie sie sich verhalten haben – im Erfolg und Misserfolg. Nur so werden wir geschichtsfähig, und eben: nur der Geschichtsfähige hat eine Gegenwart und eine Zukunft.
Diese Zeilen, verfasst durch Hans Wysling, schliessen in ihrer Interpretation selbstverständlich nicht nur die männlichen, sondern ebenso die weiblichen Vorfahren, also alle Mütter mit ein. mehr
lexikon zur heraldik

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S
Schild: Der Schild ist der wichtigste Bestandteil des Wappens. Wechselt seine Form im Laufe der Geschichte von dem so genannten normannischen Schild über die Dreiecksform, den tartschenförmigen Schild und die barocke Kartusche zu dem heute üblichen, unten halbkreisförmigen Rundschild, der sich für die Aufnahme komplizierter und gegliederter Wappenbilder besonders eignet.
Schildhalter: Figuren, normalerweise Menschen oder Tiere, die auf beiden Seiten des Schildes angebracht sind. Anfangs sind sie reine Zierde, später aber weisen sie auf das Oberhaupt einer vornehmen Familie hin.
Schwarz: Schraffierung: Kombination der Linien Rot und Blau oder schwarz gelassener Druck, Symbolik: Trauer. Die alten Herolde benannte die Farben auch nach Planeten (Schwarz: Saturn) und Edelsteine (Schwarz: Diamant).
Schweizerische Heraldische Gesellschaft: Im Jahre 1891 gegründete heraldisch-genealogische Gesellschaft der Schweiz. Die Bibliothek der Gesellschaft befindet sich in der Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg.
Senestre: Heraldisch links. Gegenteil von dexter.
Siebmacher Johann: Gestorben 1611, erster Herausgeber einer umfassenden Wappensammlung, nach dem derartige Wappensammlungen bezeichnet werden. Von Beruf Kupferstecher, ist er einer der ersten, der auch eine grosse Sammlung von Wappen in Kupfer stach. Er lebte im 16. Jahrhundert. Die spätere "Siebmacher Wappensammlung" ist eine der grössten Wappensammlungen überhaupt.
Sigillum: Lateinisch für Siegel.
Silber: Auch durch Weiss zu ersetzen, Schraffierung: Keine, Symbolik: Reinlichkeit, Weisheit, Unschuld, Keuschheit, Freude. Die alten Herolde benannte die Farben auch nach Planeten (Silber: Mond) und Edelsteine (Silber: Perlen).
Spangenhelm: Im 15. Jahrhundert aufgekommene und zum Kolbenturnier verwendete Helmform mit Spangen am Sehschlitz.
Sphragistik: Historische Hilfswissenschaft, die Lehre der Siegelkunde. Siegel Siegel Beschäftigt sich mit der äusseren Gestalt, der Darstellung und der Funktion von Siegeln. Siegel sind das wichtigste mittelalterliche Beglaubigungsmittel für Urkunden. Über Form, Anbringung und rechtliche Funktion der Siegel informiert die Sphragistik. Da auf den Siegelbildern häufig Wappen dargestellt werden, steht diese Disziplin in engem Zusammenhang mit der Heraldik.
Spruchband: Befindet sich unter oder über dem Wappen und trägt das Motto oder den Wahlspruch, der den moralischen oder politischen Anspruch des Wappeninhabers unterstreicht.
Stacheln: "Normaler" Wappenhelm. Er wird vor allem für bürgerliche Wappen verwendet.
Stechhelm: Seit dem Ende des 14. Jahrhunderts auf den Wappen vorkommende, später vorzugsweise den bürgerlichen Wappen vorbehaltene Helmform. Der Stechhelm hat nur einen schmalen waagrechten Sehschlitz.

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