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Das Lexikon zur Genealogie wird ergänzt durch das Lexikon zur Heraldik und dem Glossar.
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Bei der Suche nach Ihrem – vielleicht schon längst vergessenen – Familienwappen sind wir Ihnen gerne behilflich. Wir führen für Sie die notwendigen Quellen- und Archiv- Recherchen durch. mehr
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Wappen von LichtensteinWappen (mittelhochdeutsch „wäpen“ = Waffen) sind im 12. Jahrhundert als Unterscheidungsmerkmale der durch ihre Rüstung unerkenntlich gewordenen Ritter entstanden. Aus dieser Zeit stammt ebenfalls der Begriff „Heraldik“. Dieser leitet sich vom Herold ab, der als „Heerwalter“ die Funktion als Bote inne hatte. Das mittelalterliche Wappenrecht galt bis ins 19. Jahrhundert. Obwohl bei Adeligen und Stadtbürgern Wappen sehr beliebt waren, galten sie nicht als Privileg der Oberschicht, sondern durften seit jeher von allen Personen geführt werden. Sie wurden, und werden noch heute, nach bestimmten heraldischen (wappenkundlichen) Regeln gestaltet und dienten als Erkennungszeichen von Personen, Familien oder Körperschaften. Wappen von FrauenlobIm Gegensatz zu den Städtern, die vermehrt Wappen führten, wurden auf dem Land die Hauszeichen bevorzugt. Deshalb haben viele Familien keine wirklich alten Wappen. Die meisten Familienwappen wurden erst Mitte des letzten Jahrhunderts (1950er und 1960er Jahre) geschaffen. Das schweizerische Wappenrecht bietet für Familienwappen keinen besonderen Schutz, sie unterliegen den üblichen Bestimmungen des Urheberrechts.

Wappengeschichte
In der Mitte des 12. Jahrhunderts, zur Zeit der ersten Kreuzzüge, begannen die Fürsten und Ritter, ihre Rüstung mit besonderen Figuren, Zeichen und Farben zu schmücken. So konnten sich die verschiedenen Kriegsparteien im Gefecht von einander unterscheiden. Die Kriegskleidung war bei vielen ähnlich gestaltet, schon wegen des Zwecks, welchem sie dienen mussten. Es war otwendig, ein Erkennungszeichen zu schaffen, um den Freund vom Feind auseinander zu halten. Auch in den Turnierkämpfen wurde der Schild mit einem Wappen versehen. Hier wurden zusätzlich Helm, Pferdedecke und weitere Waffen mit Zeichen in verschiedenen Farben ausgestaltet.
Rasch verbreitete sich die Heraldik in Westeuropa. Die Schildbilder wurden schon um 1200 erblich und änderten damit ihre Bedeutung vom Kennzeichen einer Einzelperson zum Kennzeichen eines ganzen Geschlechts oder zumindest eines Familienstammes. Die Adligen verwendeten ihr Wappen nach der Mode der Zeit als Siegelbild. Darin folgten ihnen bald auch Geistliche und adlige Bürger nach. Bis zum 15. Jahrhundert verbreitete sich das Wappenwesen in allen Ständen. Das Wappen wurde bald auch als Zierde verwendet, oder als Erkennungszeichen von Stand oder Beruf.

Wappen heute
Das Familienwappen hat heute zwar an Bedeutung verloren, doch wird es von den Familien, die eines seit Generationen führen, aufrecht erhalten und an die neuen Generationen weiter gegeben. Nach wie vor kann jede PersonWappen Lütschg in der Schweiz ein Wappen führen oder sich eines anfertigen lassen. Bei der Gestaltung eines neuen Wappens sind die gültigen Richtlinien einzuhalten. So müssen sämtliche Elemente eines Wappens korrekt wieder gegeben werden, es werden nur die in der Heraldik erlaubten Farben und Metalle verwendet, und diese erscheinen in der vorgegebenen Form auf dem Wappen. Um zu einem Familienwappen zu gelangen, empfiehlt es sich, auf die Fachkenntnisse eines Heraldikers zurück zu greifen. Wappen erloschener Familien anzunehmen, ist nicht gerne gesehen.

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